Über das Vorhaben

Gesundheitsregionplus Coburg – ein kooperativer Prozess

Gesundheit ist ein hohes Gut und stellt für Stadt und Landkreis Coburg sowohl gesamtgesellschaftlich
als auch im Rahmen des demografischen Wandels im ländlichen Raum ein zentrales Zukunftsthema
dar. Gesundheit ist Daseinsvorsorge! Der Landkreis Coburg hat daher frühzeitig und nachhaltig im
Rahmen des Modellvorhabens der Raumordnung – Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge (MORO)
begonnen, das Thema Gesundheit systematisch zu bearbeiten. Die Gesundheitsregionplus von Stadt und
Landkreis Coburg kann nahtlos an den bereits erzielten Ergebnissen aus dem MORO anknüpfen und die
Themen adäquat weiterentwickeln.

Als eine der ersten sechs von gegenwärtig 33 ausgezeichneten Gesundheitsregionenplus haben Stadt und
Landkreis den Zuwendungsbescheid von Staatsministerin Melanie Huml (Bayerisches Staatsministerium
für Gesundheit und Pflege) erhalten. Hierbei steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Akteure in der
Region im Sinne von Synergie und Qualität im Mittelpunkt und wird in Zukunft bei knapper werdenden
personellen und finanziellen Ressourcen immer unabdingbarer.

Für eine zielgerichtete und sektorenübergreifende Zusammenarbeit sind geeignete Kommunikations- und
Koordinationsstrukturen unabdingbar, deren weiterer Ausbau und Verstetigung durch die Gesundheits-
regionplus befördert werden soll.

Die Gesundheitsregionplus Coburg bearbeitet zwei wesentliche Themenfelder:

Erstens: die regionale Gesundheitsversorgung.
Hierbei steht eine möglichst wohnortnahe medizinische Versorgung im Mittelpunkt. Neben bereits laufenden
Initiativen wie beispielsweise dem Stipendiatenprogramm für Humanmedizinstudierende oder dem
Hol- und Bringdienst zur Bereitschaftspraxis am Klinikum Coburg sollen weitere Ansätze erarbeitet werden,
um die hausärztliche Versorgungssituation im Rahmen der Daseinsvorsorge auch in Zukunft in Stadt und
Landkreis Coburg zu gewährleisten.

Zweitens: die Gesundheitsförderung & Prävention.
Diese noch stärker im Alltag der Menschen zu integrieren, wird das Ziel sein. Dabei steht die Initiierung und
Koordinierung von Strategien zur Gesundheitsförderung im Mittelpunkt sowie eine auf regionale Bedürfnisse
und geschlechtsspezifische Verhältnisse abgestimmte Gesundheitsförderung. Bestehende,
erfolgreich laufende Programme wie beispielsweise der Wettbewerb „Gesund leben in der Region Coburg –
Jugend bewegt“
werden auch zukünftig weitergeführt.

Aushändigung des Förderbescheides

Am 25. Februar 2015 händigte Staats­mi­nis­terin Melanie Huml den Förder­be­scheid Gesund­heits­re­gionenplus an die Stadt und den Landkreis Coburg aus: