4. Treffen der Medizinstipendiaten des Landkreises Coburg

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Medizin im 2/4-Takt – Acht Studierende im Sambafieber

Acht zukünftige Hausärztinnen und Hausärzte machten sich am vergangenen Wochenende aus allen Himmelsrichtungen auf den Weg, um die Region zu besuchen und beim größten Samba-Festival außerhalb Brasiliens ihren Coburger Rhythmus zu finden.

Sie alle sind Teil des Stipendiatenprogrammes des Landkreises Coburg. Dieser fördert seit dem Wintersemester 2014/15 Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner, die nach erfolgreicher Ausbildung als Allgemeinärztinnen und -ärzte in der Region tätig werden.

Damit die angehenden Hausärztinnen und Hausärzte das schöne Coburger Land schon während des Studiums kennenlernen, lädt sie der Landkreis jedes Jahr zu einem Treffen ein.

Gemeinsam mit der regionalen Ärzteschaft bot der Landkreis auch diesmal ein buntes Programm aus Sambarhythmen und fachlichem Austausch:

Los ging es am Freitagabend mit einem Abendessen mit Landrat Busch. Im Anschluss zogen die Studierenden auf den Schlossplatz weiter, um sich ins bunte Treiben der Coburger Innenstadt zu stürzen und die offizielle Eröffnung des diesjährigen Samba-Festivals live mitzuerleben. Der Samstag hielt für die Studierenden vielfältige Einblicke in das Klinikum Coburg und die Tätigkeitsfelder einer Hausarztpraxis bereit. Ein besonderes Highlight der jährlichen Treffen stellen die Besuche bei Ärztinnen und Ärzten der Region dar. Auch dieses Jahr engagierten sich erneut eine Vielzahl von ihnen und sperrte für die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen – trotz ihres freien Tages – die Praxen auf. Dr. Boden (Ebersdorf) und Dr. Rosenthal (Niederfüllbach) begeisterten die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit praktischen Übungen und Fachvorträgen zu den Themen Naturheilkunde, Akupunktur und Chirotherapie. Auch ein Abstecher ins Klinikum Coburg durfte nicht fehlen. Zusammen mit den Dres. Pohlig, Gregor und Scheller erkundeten die zukünftigen Hausärztinnen und Hausärzte das Klinikum und erhielten umfassende Einblicke in den Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin Coburg und die gute Zusammenarbeit der Allgemeinmedizinerinnen und -mediziner in der Region. Auch nach Bad Rodach machten sich die Studierenden auf. Dort begrüßte Herr Kreisler sie in seinen Praxisräumen und tauschte sich mit ihnen über die Möglichkeiten der mikrobiologischen Therapie und der biologischen Krebsabwehr aus.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag, bei dem es sich auch Rolf Beyersdorf – trotz seines an diesem Wochenende überaus vollen Terminkalenders – nicht nehmen ließ, die Coburger Hausärztinnen und Hausärzte von Morgen kennenzulernen, machten sich die Studierenden wieder auf die Heimreise.

„Das Treffen war auch dieses Jahr ein voller Erfolg. Es hat Spaß gemacht, unsere zukünftigen Hausärztinnen und Hausärzte im fachlichen Austausch mit den bereits in der Region tätigen Ärzten zu erleben. Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten sind mit sehr viel Begeisterung dabei und es ist schön zu sehen, wie sich bereits erste Kontakte bezüglich künftiger Praktika oder sogar möglicher Kooperationen entwickeln. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Ärzte, die auch dieses Jahr mit viel Engagement zum Gelingen unseres vierten Treffens beigetragen haben“, so Constanze Scheibl, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus Coburg.

Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen in 2018!