Die erste Präventionskonferenz in Coburg
„Vorbeugen ist besser als heilen“ – dieses Prinzip bildet die Grundlage einer modernen Gesundheitsversorgung. Prävention trägt dazu bei, Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und das Gesundheitssystem langfrisitig zu entlasten. Aus diesem Grund haben das Gesundheitsamt Coburg und die Gesundheitsregionplus Coburger Land erstmals gemeinsam eine regionale Präventionskonferenz veranstaltet.
Im großen Sitzungssaal des Landratsamtes kamen Vertreterinnen und Vertreter aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zusammen. Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, Kommunen, Bildungseinrichtungen, sozialen Organisationen, Vereinen und weiteren Institutionen nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen, regionale Bedarfe zu analysieren und gemeinsam Impulse für die Präventionslandschaft in Stadt und Landkreis Coburg zu entwickeln. Ziel war es, bestehende Netzwerke weiter zu stärken und Prävention als Querschnittsaufgabe noch enger zu verzahnen.
Zur Begrüßung betonte Landrat Sebastian Straubel die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge: „Das ist der richtige Weg: Gesundheit fördern, bevor Krankheit entsteht.“ Anschließend stellte Julia Lang (Gesundheitsamt) den Masterplan Prävention vor. Grundlage der Initiative des Bayrischen Staatsministeirums für Gesundheit, Pflege und Prävention sind zehn Gesundheitsziele und zehn Strukturziele, die unter anderem die Gesundheitskompetenz stärken, gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure in Bayern ausbauen sollen. Lokale Präventionskonferenzen sollen beispielsweise als eines der strukturellen Ziele die Vernetzung fördern und gemeinsame Maßnahmen anstoßen. Im Anschluss präsentierte Christian Grebner, Direktor der AOK in Coburg, einen aktuellen Gesundheitsbericht mit Daten zur gesundheitlichen Situation in der Region. Abschließend führte Emma Wolfschmidt (Gesundheitsregionplus) eine interaktive Umfrage durch, bei der die Teilnehmenden bezüglich regionaler Bedarfe, individuelle Herausforderungen und weitere Ideen für die zukünftige Präventionsabreit einbrachten.






